Altenhausen
Von Bebertal über Bodendorf gelangen wir nach Altenhausen.
Die
Ursprünge des Schlosses Altenhausen
mit seinem trutzigen Turm, basieren auf den Resten einer
mittelalterlichen Wasserburg aus dem 12. Jahrhundert, deren
Ringmauern, das System ihrer Gräben und Wälle, die einstige Größe noch erahnen
lassen.
Die heutigen Baulichkeiten wurden im Spätmittelalter (15./16. Jahrhundert), aber auch in der frühen Neuzeit errichtet. Anfangs erhielt das Schloss nur ein inneres Tor mit Schießscharten, Durchfahrt und einer Schlupfpforte. Das äußere Alexandertor wurde rund einhundert Jahre später errichtet.
Durch dieses und das innere Tor gelangen wir über eine Brücke, ehemals eine Zugbrücke, in den Innenhof und stehen vor dem im Stil der Renaissance(1) erbauten Wohnschloss, überragt von dem neugotischen Bergfried. Die Schlosskapelle stammt aus dem Jahre 1564.
Dort wo heute fröhliches Kinderlachen auf dem jetzigen Pony-Hof erklingt hatten Anfang 1945 noch „Nazis“ Konzentrationslager-Häftlinge und Kriegsgefangene „untergebracht“.
Dank des Unterganges der DDR konnte das Schloss 1996 durch Zurverfügungstellung von Mitteln aufwendig renoviert werden.
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(1) Renaissance |
(1500-1650). Von Italien ausgehender Baustil. Im Kirchenbau wird das Langhaus von einem Tonnengewölbe überspannt, getragen von durch Rundbögen verbundenen Pfeilern. Über dem lichtdurchfluteten Zentrum ruht eine große Kuppel. Beispielhaftes Muster für den Profanbau (Rathäuser, Burgen u.ä.) ist das Gewandhaus in Braunschweig. |
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